Petra Schlitt

(Über)Lebenstipps für alle, die sich um ihre Eltern kümmern.

Du kümmerst dich um deine pflegebedürftigen Eltern – und dir wächst alles über den Kopf?

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Und – wie geht es deinen Eltern so?

In letzter Zeit ist die Antwort darauf nicht mehr so einfach. Du machst dir immer häufiger Sorgen um deine Eltern, und darum, was demnächst alles auf dich zukommt.

Deine Eltern verhalten sich irgendwie merkwürdig. Die täglichen Anrufe am Arbeitsplatz nehmen zu, und bei Besuchen musst du erst mal den ganzen Kühlschrank nach altem Essen durchsuchen. Deine Mutter vergisst immer häufiger, was sie sagen wollte und dein Vater will unbedingt auf der wackligen Leiter noch die Hecke schneiden. Ihr streitet euch wieder mehr als früher und dir gehen die alten Geschichten auf die Nerven.

Du übernimmst das Einkaufen, kümmerst dich um die Arztbesuche, besuchst sie mehrmals in der Woche, rufst täglich an, um an die Tabletten zu erinnern und hast ein ungutes Gefühl dabei, wenn dein Vater immer noch mit dem Auto fährt.

Und deine Geschwister? Die haben immer gute Gründe, warum sie gerade nicht mithelfen können. Oder sie tauchen nur kurz auf und wissen alles besser!  Und als Einzelkind hast du ständig ein schlechtes Gewissen und fühlst dich überfordert, weil die ganze Verantwortung bei dir liegt und du alle Entscheidungen allein treffen musst.

Irgendwie bleibt alles an dir hängen, obwohl du auch noch dein eigenes Leben hast: einen Job, einen Partner, Kinder und eigene Hobbies (aber eigentlich ist dafür ist schon lange keine Zeit mehr.)

Und egal, wie das Verhältnis zu deinen Eltern ist, ob du mit deinen Eltern Stress hast oder nicht, ob sie bei dir in der Nähe wohnen oder weit entfernt – du weißt, dass du dich jetzt langsam mal intensiver mit der Situation auseinandersetzen musst.

Kommt dir das bekannt vor? Dann bist du bei mir richtig!

Bei mir bekommst du:

  • Aktuelle Informationen zum Thema Betreuung und Pflegebedürftigkeit
  • Tipps und Ideen, um gelassener mit deinen Eltern umzugehen
  • Informationen über erste Anzeichen von Demenz
  • Viel Verständnis für deine Situation
  • Die Möglichkeit, einfach mal alles loszuwerden – unzensiert und ohne schlechtes Gewissen
  • Wirksame Mini-Auszeiten zum Durchatmen … und eine Schulter zum Anlehnen und Ausheulen …

Und warum ist das mein Thema?

Die Kommunikation mit meinen Mitmenschen hat mich schon immer fasziniert. Seit über 20 Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung und wende diese Erkenntnisse in unterschiedlichen Bereichen an. Ob als internationale Projektmanagerin,  als Coach oder auch in meiner Rolle als sich kümmernde Angehörige.

Mein Mann

Mein Mann hatte vor 14 Jahren einen Verkehrsunfall und ist seitdem querschnittgelähmt und auf einen Rollstuhl angewiesen. Dadurch wurde unser ganzes Leben von jetzt auf gleich auf den Kopf gestellt. Ich musste lernen, unseren gemeinsamen Alltag neu zu organisieren, mich mit Ämtern, Krankenkassen und Versicherungen herumzuschlagen, Lösungen für eine barrierefreie Wohnung zu entwickeln, mich gleichzeitig um meinen Job zu kümmern und meine Perspektive auf das Leben ganz neu auszurichten.

Und dann war da die emotionale Herausforderung bei der Gestaltung unseres neuen Lebens. Natürlich habe ich mich gefragt, ob ich das schaffe, dieses neue Leben als Frau eines Manns im Rollstuhl – was sollen die Leute sagen, wie sollen sie mich anschauen? Meine wichtigste Lektion aus dieser Zeit – du hast immer eine Wahl, egal wie heftig die Konsequenzen sind. Durch diese Einstellung konnten wir uns beide bewusst und freiwillig noch einmal füreinander entscheiden – ohne Pflichtgefühl und Mitleid! Und wir konnten es all denen zeigen, die gesagt haben: „Oh weh, so kurz nach der Hochzeit – und jetzt kommen schon die schlechten Zeiten.“

Wir sind viel unterwegs, beim Tauchen in Ägypten oder mit Fahrrad und Handbike in Holland. Außerdem sind wir mit der Deutschen Nationalmannschaft im Rollstuhlcurling bei internationalen Turnieren, z.B. in Russland, Norwegen oder Schottland mit dabei.

Deutsche Rollstuhlcurling-Nationalmannschaft
Deutsche Rollstuhlcurling-Nationalmannschaft

Mein Mann als Spieler und ich als Teambetreuerin. Unser großes Ziel sind die Paralympics 2018 in Südkorea. Hier gibt es weitere Infos zum Rollstuhlcurling.

 

 

 

Was habe ich dabei gelernt?
Sich darauf konzentrieren, was geht. Hilfe annehmen, sich informieren, nicht aufgeben – gut für sich selbst sorgen!

Mein Vater

Die Krebsdiagnose meines Vaters traf mich hart und unvorbereitet. Egal, wie sehr ich mich anstrengte, ich würde ihn nicht retten können. Diese Erkenntnis war eine der schmerzhaftesten in meinem Leben. Ich habe all meine Erfahrung mit Ärzten und Behörden aktiviert und versucht, die letzten Monate seines Lebens so angenehm wie möglich zu gestalten. Dabei war es mir wichtig, immer gut informiert zu sein, ihm erklären zu können, was ihn erwartet und vor allem – die gemeinsame Zeit bewusst zu verbringen und die unterschiedlichen Bedürfnisse innerhalb der Familie zu würdigen.

Was habe ich dabei gelernt?
Die Würde wahren, sich darauf konzentrieren, was (noch) geht. Sich in den anderen hineinversetzen, erspüren, was hier und jetzt wirklich wichtig ist…

Meine Erfahrung

Meine Erfahrung als Angehörige mit pflegebedürftigen Eltern möchte ich gerne weitergeben und mit meinem Beispiel Hoffnung machen. Ich möchte dazu beitragen, Verständnis für die Situation zu schaffen und Konflikte zu lösen. Denn ich bin davon überzeugt, dass es immer einen Weg gibt, das Miteinander zwischen dir und deinen Eltern zu verbessern, auch wenn du dazu manchmal zu ungewohnten Mitteln greifen musst.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wichtig es ist, trotz aller Aufgaben und Verantwortung gut für sich zu sorgen und sich nicht aufzuopfern. Nur wenn Du es schaffst, regelmäßig aufzutanken, kannst du auch wieder gut für andere da sein.

Und genau diese Erfahrung möchte ich anderen weitergeben. Mit diesem Blog, meinem Online-Programm, meinen Beratungen und Vorträgen. Ich kann da meine Erfahrung als Projektmanagerin und meine Arbeit als Angehörigencoach wunderbar kombinieren. Dabei merke ich immer wieder, wie viel Freude es mir macht, anderen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Ich möchte dazu beitragen, den Blick auf die eigenen Eltern zu verändern und das Miteinander in dieser letzten Lebensphase so entspannt wie möglich zu gestalten. Ich weiß, es ist gar nicht so leicht zuzugeben, dass sogar die eigenen Eltern alt werden und auf einmal nicht mehr so können.

Mir ist es wirklich sehr wichtig, gerade die schweren Themen mit etwas Leichtigkeit zu vermitteln und auch in schwierigen Situationen den Blick auf das Positive zu richten.

Ich kann deine Situation nicht ändern, aber ich kann dir helfen, das Beste daraus zu machen und wieder mehr Lebensfreude in deinen Alltag zu bringen.

Hier zeige ich dir wie.

Ich freue mich schon, von dir zu hören!

Petra Schlitt

PS: Gemeinsam kümmert es sich besser!

 


Und was gibt es noch über mich zu sagen?

Ich lebe mit meinem Mann in Frankfurt am Main. Ich liebe es, Neues Auszuprobieren, fotografiere gerne (ja, die meisten Fotos hier im Blog sind von mir 😉 und bin gerne unterwegs. Ich bin Projektmanagerin und Coach für Angehörige und habe schon in New York und London gelebt. Ich genieße die Sonne in meiner Hängematte und feiere gerne mit Freunden. Ich bin WikiPetra, lache und lebe gerne, bin Rat- und Tatgeberin, Optimismusquelle und große Schwester.

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Wer bloggt hier eigentlich?

Hallo, ich bin Petra Schlitt!
Bei mir gibt es Informationen, Praxistipps und jede Menge Verständnis für alle, die sich um ihre Eltern kümmern.

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